Beagle alleine unterwegs, was nun?

Liebe Beaglebesitzer und Hundefreunde

Zu diesem eher lästigen Thema ein paar Worte von mir persöhnlich für all jene, die einen Jagdhund besitzen, der schon mal ausgebüchst ist. Es ist eine nervenzerreissende Geduldsprobe, durchmischt mit viel Angst um seinen geliebten Hund.

Versuchen sie in erster Linie ruhig zu bleiben. Das ist schwierig, ich weiss, doch jetzt ist Handlen angesagt! Und nebenbei: Notfalltropfen können auch beim Menschen helfen. Rufen sie ihre im Dorf lebenden Kollegen, Freunde, Verwandte und Bekannte an und bitten sie um deren Mithilfe. Vorallem aber Leute, die ihren Hund kennen, denn so gerät er nicht noch mehr unter Druck wenn er vielleicht schon verängstigt ist. Auch grössere Kinder können eine tolle Hilfe sein um mit dem Velo vertraute Strecken abzufahren. Denken sie an Orte, wo sie vielleicht zuletzt waren oder wo es ihren Hund gerne hinzieht. Auch Spielgefährten von ihrem Vierbeiner können Anziehungspunkte sein.

Bleibt ihre Suche erfolglos, müssen weitere Massnahmen getroffen werden:

  • Meldung beim nächsten Polizeiposten
  • Verständigung ihres Tierarztes und ANIS, wo ihr Liebling registriert ist durch seinen Chip an der linken Halsseite. www.anis.ch
  • Neu gibt es auch eine schweizerische Tiermeldezentrale AG (STMZ) mit 24 Stunden Service, auch über die Grenze hinaus. Diese nationale Datenbank nimmt telefonische und über’s Internet gemeldete Verluste direkt entgegen. Tel.0900 357 357 (Fr. 1.95/Minute) .Weitere infos auch über Mitgliedschaft und Gönner dieser Institution unter www.stmz.ch Hinweise wie nächstgelegene Tierkliniken und Praxen mit Distanzangaben sind ein weiterer Service. Für weitere Auskünfte und Mitgliedschaften benutzen sie die Telefonnummer 041 632 48 90. Die Tiermeldezentrale arbeitet auch mit der ANIS zusammen, um schnellstmöglichst an den Besitzer zu gelangen.
    Für den Notfall sind sie nun gut gerüstet. Ich wünsche mir jedoch, dass wir diese Dienste so wenig als möglich brauchen, und dankbar sind,dass es sie gibt.